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Freitag, 12. Dezember 2014

New York, Tag 16

Nach vier Nächten in Washington fahren wir mit dem Greyhound-Bus zurück nach New York. Ich freue mich so sehr, I'm practically skipping auf dem Weg zum Bahnhof. Und tatsächlich, als wir in New York am Port Authority Bus Terminal ankommen (und es ist echt nicht schön da) und durch die Subway-Gänge laufen, muss ich fast heulen. Ich habe das noch nie erlebt, dass ich mich nach so kurzer Zeit irgendwo (zumal so weit weg von zu Hause) so heimisch fühle. Und ich lerne, an diesem New York-Pathos scheint was dran zu sein. Ich habe mir das vorher nie richtig vorstellen können.

Wir fahren zurück in das gleiche Airbnb-Zimmer wie beim ersten Abschnitt unserer Reise, bleiben dort aber nicht lange, sondern brechen direkt wieder auf nach Brooklyn. (Mein erstes Mal Brooklyn, wohoo!) Wir spazieren durch Cobble Hill, essen ein spätes Mittagessen/frühes Abendessen bei Awash, einem äthiopischen Restaurant (das Essen ist phantastisch und sogar Lukas isst freiwillig vegetarisch), und arbeiten uns dann Richtung Brooklyn Bridge vor. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir den Brooklyn Bridge Park, der uns beide umhaut!





Der Blick auf die gegenüberliegende Seite, grobe Richtung Brooklyn Heights:






In der Ferne ganz klein, die Freiheitsstatue:







Okka Rohd schreibt hier sehr schön über ihren Besuch in Brooklyn im August. Relativ weit unten, im Absatz "Brooklyn Bridge":
Diese Stadt haut einen ja immer wieder um, man muss sich nicht einmal anstrengen dafür, aber auf der Brooklyn Bridge zu stehen, ist so so schön, dass es einem die Tränen in die Augen treibt.

Und genau so ging es mir auf dem gesamten Spaziergang über die Brücke (und der ist nicht so kurz), und so geht es mir jetzt wieder beim Lesen ihrer Zeilen und bei der Erinnerung an diesen Tag.
Okka schreibt auch:
Wie sehr die Stadt nachwirkt, merke ich noch acht Wochen nach unserer Heimkehr.
Und so geht es mir auch, jetzt, fünf Wochen nach unserer Rückkehr. Es gab bisher noch keinen Tag, an dem ich mir nicht mindestens einmal gewünscht habe, ich wäre jetzt wieder in New York.


Kommentare:

  1. Oh ja. New York. Nicht ohne Grund kamen wir nach nur 15 Monaten wieder und blieben nach 4 Nächten gleich eine ganze woche.

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    1. Hehe, das kann ich sehr gut verstehen. Lukas war auch im Dezember 2013 eine Woche (alleine) da, und dann nur 11 Monate später nochmal mit mir 1x 4 Tage und 1x 6 Tage (dazwischen Boston und Washington). :)
      Und am liebsten würde ich im Frühjahr direkt wieder hin. :D

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