Mittwoch, 15. Mai 2013

Schwestern

Meine Tante und mein Onkel aus England waren zu Besuch bei uns in Düsseldorf und haben wunderschöne Blumen mitgebracht.


Mein Onkel war sehr überrascht, als ich ihm erzählte, dass das Altbier, dass er gerade trank und ihm sehr gut schmeckte, hier gar nicht so beliebt ist. Es ist das Rheinland. Nur in Hamburg hat man eventuell noch weniger Ahnung von Bier. ("Haben Sie noch anderes Pils außer Astra?" "Nur Holsten alkoholfrei. Oder Schöfferhöfer Grapefruit.")


Bei jedem Besuch in England habe ich mir im Haus meiner Großeltern die selben Familienphotos immer und immer wieder angeschaut. Aber seitdem meine Omi im vergangenen Juni gestorben ist, geht das nicht mehr. Es ist noch kein Jahr vergangen und es ist alles noch zu frisch, als dass ich die Bilder anschauen kann, ohne von Traurigkeit überwältigt zu werden. Am 06.06. hätte meine Oma Geburtstag gehabt, und meine Eltern fahren nach England, um mit meinem Opa und meinen Tanten und Onkels zusammen zu sein. Das finde ich schön.

Meine Mama ist übrigens das blonde Mädchen links im Bild, ganz rechts ihre ältere Schwester, die uns kürzlich besucht hat.


Das Haus meiner Großeltern das Elternhaus meiner Mama heißt übrigens Little Orchard. Ich habe nie darüber nachgedacht, wie wundervoll das ist, weil es eben schon immer so war.

Montag, 8. April 2013

Vanille-Cupcakes


Oben abgebildetes Photo, sowie untenstehendes Rezept, wie immer in den letzten Wochen und Monaten aus dem Buch Süße Sünden Cupcakes, Cheesecakes, Pies & Co.: Die besten Rezepte aus der Londoner Kultbäckerei, © the hummingbird bakery.

Für den Teig:
80g weiche Butter
280g Zucker (200g sollten auch reichen; ich hab diesmal 240g verwendet)
½ Päckchen Vanillezucker (ich habe ein ganzes Tütchen verwendet)
240g Mehl
1 EL Backpulver
¼ TL Salz
2 Eier
240ml Vollmilch

Für das Frosting:
500g Puderzucker
½ Päckchen Vanillezucker (auch hier habe ich ein ganzes Tütchen verwendet)
160g Butter
50ml Vollmilch
Lebensmittelfarbe (nach Wunsch)
Zuckerstreusel


So geht der Teig:
1. Den Backofen auf 190°C (Umluft 170°C) vorheizen. Die Papierförmchen in die Mulden des Muffinsblechs setzen.
2. Für den Teig Butter, Zucker, Vanillezucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindigkeit vermischen, bis eine sandige Masse entstanden ist.
3. Eier und Milch verquirlen. Drei Viertel davon langsam unter die sandige Masse heben. Die restliche Milchmischung zugießen und alles bei mittlerer Geschwindigkeit zu einem glatten Teig verrühren.
4. Die Papierförmchen zu zwei Dritteln mit Teig füllen. Die Cupcakes im Backofen (Mitte) 18-20 Minuten backen. Bei unserem Ofen sind es eher 15 Minuten; bei 20 sind sie mir schon zu trocken.

So geht das Frosting:
1. Für das Frosting Puderzucker, Vanillezucker und Butter mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindigkeit zu einer pudrigen Masse vermischen. Die Milch langsam unter Rühren zugießen, dann alles bei hoher Geschwindigkeit zu einer luftig-leichten Masse aufschlagen.
2. Das Frosting nach Wunsch in Portionen teilen und jeweils einige Tropfen Lebensmittelfarbe unterrühren, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. (Vorsicht: Nicht zu viel Lebensmittelfarbe verwenden, sonst leidet der Geschmack.)
3. Das Frosting auf die Cupcakes verteilen und mit einer Palette verstreichen. Die Cupcakes mit Zuckerstreuseln dekorieren.

Obwohl diese Cupcakes mir bisher von allen aus dem Buch am besten geschmeckt haben, freue ich mich schon sehr auf das Buch La Veganista: Lust auf vegane Küche, das heute oder morgen bei mir ankommen sollte, um auch mal ein paar vegane Alternativen auszuprobieren. Ich ernähre mich nicht vegan, aber wenn man einmal für das Thema sensibilisiert wurde, kann man plötzlich nicht mehr nicht bemerken, wie viele tierische Produkte man täglich zu sich nimmt. Ich gehe derzeit nicht davon aus, dass ich aufhören werde, Käse und Eier zu essen und Milch zu trinken, aber ich versuche immer öfter, tierische Produkte durch vegane Alternativen zu ersetzen.
Besonders gespannt bin ich übrigens auf den veganen Käsekuchen und die veganen Franzbrötchen, die ich beide bei Lisa Rank entdeckt habe.

Montag, 1. April 2013

Ein Plädoyer für Political Correctness von Kleiner Drei

Aus aktuellem Anlass möchte ich nochmal aus dem Artikel "I ♥ Political Correctness" von Kleiner Drei zitieren:
Die Wahrheit ist: Political Correctness ist super, weil sie dazu führt, dass weniger Leute diskriminiert werden. Das führt zu einem besseren und angenehmeren Zusammenleben für alle und macht die Welt zu einem besseren Ort. So einfach ist das. Darum ist jeder, der das N-Wort verteidigt, rassistisch. So einfach ist das. Jeder, der „schwul“ als Schimpfwort benutzt, ist homophob. So einfach ist das. Ja, auch wenn man es „nicht so meint“.
Der aktuelle Anlass war in meinem Fall Alltagsrassismus im Fußballstadion vergangenen Samstag. Glücklicherweise mal kein N-Wort und auch nicht "schwul" als Schimpfwort, sondern etwas weniger offensichtlich rassistisches. Ich habe trotzdem was gesagt, und der Hohn und Spott, der mir dann entgegen schlägt, ist immer gleich schockierend und offenbart immer wieder erschreckende Weltbilder (Ich sei bestimmt Lehrerin und wir könnten ja einen Stuhlkreis bilden). Zu diesem Weltbild gehört auch die negative Konnotation des Begriffs Political Correctness, die in einem Kommentar von Rudi Lux zum Originaltext ziemlich deutlich wird:
Ich habe neulich einem Ami erzählt, dass PC in Deutschland zur Selbstbeschreibung verwendet wird und das Leute drauf stolz sind. Der ist fast umgefallen vor lachen.
PC ist eigentlich ursprünglich Selbstironie unter Linken, und dann Schlachtrhetorik der Rechten. Wer PC jetzt ernsthaft für sich selber als erstrebenswertes Ziel einfordert, hat da historisch ein paar Sachen nicht verstanden.
Inklusion und gewaltfreie Sprache sind ja hehre Ziele, die ich durchaus teile, aber bitte, bitte, bitte, hört auf das als PC zu verkaufen, Ihr macht Euch damit zu Deppen.
Und manchmal ist es tatsächlich okay, Kommentare im Internet zu lesen, denn als Reaktion auf Rudi Lux schreibt map:
Der “Ami” scheint da ein bisschen in Kategorien der Siebziger zu denken. Neue Linke und so. Ich nehme Daniels Text als Aufruf sich den Begriff neu anzueignen nach dem er seit den Neunzigern zunehmend von recht-konservativen Stimmen als Kampfbegriff vereinnahmt wurde. Das finde ich gut, auch wenn es mich in deinen Augen zu einem “Deppen” macht.
Und genau das ist für mich die Essenz des Textes.
Political Correctness ist einfach, im Stadion nicht aus vollem Halse "Zigeuner", "Neger" oder "Schwuchtel" zu brüllen. Political Correctness ist dagegen nicht, sich während eines Fußballspiels 30 Minuten lang zu dritt über die Person lustig zu machen, die darauf hinweist, dass "Zigeuner" rassistisch ist.
Und wenn's dann auch der/die Letzte gecheckt hat, brauchen wir hoffentlich keinen Begriff mehr dafür.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Earl Grey Cupcakes


Rezept und oben abgebildetes Photo sind aus dem Buch "Süße Sünden Cupcakes, Cheesecakes, Pies & Co." von der Hummingbird Bakery in London.

Für den Teig
3 Beutel Earl Grey Tee
80g weiche Butter
280g Zucker
240g Mehl
1 EL Backpulver
1/4 TL Salz
2 Eier
200ml Vollmilch

Für das Frosting
50ml Vollmilch
500g Puderzucker
160g weiche Butter

1-2 Muffinbleche mit je 12 Mulden
Papierförmchen


So geht's:
1. Die Teebeutel in einer Tasse mit 3 EL kochendem Wasser übergießen und 30 Minuten ziehen lassen. Ich habe mich nicht an die 3 EL gehalten, sondern die 3 Teebeutel recht großzügig mit Wasser übergossen. Der Tee kommt nachher in die Mischung, somit war der Teig leider zu flüssig für meinen Geschmack. Daher lieber sparsam mit dem Wasser umgehen.
2. Den Backofen auf 190°C (Umluft 170°C) vorheizen. Die Papierförmchen in die Mulden des Backblechs setzen. Butter, Zucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindheit vermischen, bis eine sandige Masse entstanden ist.
3. Eier und Milch verquirlen. Die Teebeutel herausnehmen, gut ausdrücken (mache ich nie, erst recht nicht bei schwarzem oder grünen Tee, da drückt man doch die ganzen Bitterstoffe raus, oder nicht?) und für das Frosting beiseitelegen. Den Tee zur Eiermilch gießen.
4.  Drei Viertel der Eiermilch langsam unter die sandige Masse rühren, bis alles gut verbunden ist. Die restliche Eiermilch zugießen und alles bei mittlerer Geschwindigkeit zu einem glatten Teig verrühren.
5. Die Papierförmchen zu zwei Dritteln mit Teig füllen. Die Cupcakes im Backofen (Mitte) 18-20 Minuten backen. (Garprobe, Holzstäbchen, ich skippe diesen Part.)
6. Die Cupcakes kurz abkühlen lassen, dann aus dem Blech lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
7. Inzwischen für das Frosting die Teebeutel in der Milch 30 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen und gut ausdrücken.
8.  Puderzucker und Butter mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindigkeit zu einer pudrigen Masse vermischen. Die aromatisierte Milch langsam unter Rühren zugießen, dann alles bei hoher Geschwindigkeit zu einer luftig-leichten Masse aufschlagen.
9. Das Frosting auf den Cupcakes verteilen und mit einer Palette verstreichen.

Dienstag, 22. Januar 2013

Marshmellow-Riegel mit Butterscotch


Rezept und oben abgebildetes Photo sind aus dem wundervollen  Buch "Süße Sünden Cupcakes, Cheesecakes, Pies & Co." von der Hummingbird Bakery in London.
Eins vorweg: Mein Riegel sieht nicht so aus. Und: Ich verstehe, wenn Ihr mich auslachen möchtet. Aber ich übe weiter!

Für den Boden
150g Mehl
40g Puderzucker
120g weiche Butter

Nachdem ich den fertigen Teig auf dem Backblech verteilt hatte, beschloss ich, nochmal die gleiche Menge Teig zu machen, da mit der ersten Ladung noch nicht mal die Hälfte des Backblechs bedeckt war. Mit zwei Ladungen ging es dann einigermaßen. Eventuell hab ich den Boden mit ca. 1cm Höhe auch zu dick gemacht.

Für den Belag
100g rosa und weiße Mini-Marshmellows
210g Zucker
150g feiner brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
190g heller Zuckerrohr- oder Zuckerrübensirup
70g Butter
60g Sahne
60g Erdnussbutter mit Stückchen
30g Nusskernmischung, gehackt

Anstatt 100g Mini-Marshmellows habe ich eine Standard 200g Marshmellow-Packung gekauft und diese fast komplett verwendet.
Hellen Zuckerrohr-/Zuckerrübensirup habe ich nicht gefunden, obwohl ich im gut sortierten, großen REWE war, also habe ich stattdessen den Zuckerrübensirup von Grafschafter verwendet. Das ändert natürlich die gesamte Optik des Riegels, da der Belag, der über die Marshmellows verteilt wird, nun dunkel anstatt hell ist.

So geht's:
1. Backofen auf 170°C (Umluft 150°C) vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Mehl, Puderzucker und Butter in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten. Das Rezept sagt, mit einem Handrührgerät auf niedriger Stufe oder mit den Händen, ich sage, unbedingt mit den Händen (bemehlt).
3. Teig mit bemehlten Händen auf dem Blech verteilen, einen Rand bilden, sodass der Belag nicht herunterlaufen kann. Mein Rand war viel zu klein/niedrig, sodass ein Großteil meines Belags vom Kuchenboden auf das Backblech ausgelaufen ist. Den Boden im Backofen (Mitte) etwa 20 Minuten backen, bis die Ränder leicht gebräunt, die Mitte aber noch hell ist. Ich habe den Boden 30-40 Minuten im Ofen gelassen, da ich die doppelte Menge Teig verwendet habe. Boden aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
4. Marshmellows gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Alle drei Zuckersorten, den Zuckerrohrsirup und 240ml Wasser in einem Topf mischen und aufkochen. Ich empfehle weniger Zuckerrohr-/Zuckerrübensirup zu verwenden als angegeben, anstatt 190g sollten 100g locker ausreichen. Meine Mama nimmt beim Backen grundsätzlich die Hälfte der angegebenen Menge an Zucker. (Das ist eine der prominentesten Kindheitserinnerungen, die ich habe. Das, und wie mein Papa uns als kleine Kinder mit Frank Zappa gequält hat.)
5. Die Mischung köcheln lassen, bis der Zucker die "kleine Ballen-Stufe" erreicht hat. Vom Herd nehmen und die Butter einrühren. Zurück auf den Herd stellen und den Butterscotch noch etwa 3 Minuten weiterköcheln lassen.
6. Den Topf wieder vom Herd nehmen. Sahne und Erdnussbutter einrühren, bis die Erdnussbutter vollständig geschmolzen und mit dem Butterscotch vermischt ist. Mischung über die Marshmellows gießen, bis sie vollständig bedeckt sind.
7. Nüsse darüberstreuen und den Belag einige Stunden, besser über Nacht, bei Raumtemperatur fest werden lassen. Zum Servieren in 10-12 Riegel schneiden.



Trotz der ungewöhnlichen Optik (es ist keine Pizza): Der Riegel schmeckt! Der Boden ist schön buttrig-bissfest, die Zuckermischung ist klebrig-süß, but in a good way. Marshmellows sind normalerweise nicht so mein Ding mein Freund hatte sich den Marshmellow-Riegel gewünscht aber selbst das "stört" hier nicht.
Ich werde das bestimmt nochmal backen, aber dann mit hellem Sirup, gehackten anstatt gemahlenen Nüssen, und einem deutlich höheren Rand für den Boden.

Freitag, 18. Januar 2013

Sherlock – Oder: Wieso wir Twitter alles zu verdanken haben

Bei Sherlock bin ich – wie bei so vielem seit ich Vollzeit berufstätig bin Late Adopter. Ich konnte die britische TV-Serie Sherlock und die amerikanischen Spielfilme Sherlock Holmes nicht auseinander halten, wusste nichts über das jeweilige Setup der beiden Produktionen. Doch, eins: Bei Sherlock spielt der Typ mit dem komischen Namen mit, den Patschbella geil attraktiv findet.
Vor circa acht, neun Jahren sah ich das erste Mal The Office (UK) und war begeistert. Dass The Office-Tim bei Sherlock den Dr. Watson spielt, weiß ich jedoch erst seit dem ersten Weihnachtsfeiertag 2012, als ich mit meinen Eltern und meinem Bruder die erste – großartige Folge, A Study in Pink, angesehen habe. Dass Martin Freeman auch der Hobbit ist, ähm, das dauerte übrigens nochmal ein bisschen länger, bis es zu mir durchgedrungen war. (Was IST mit mir?)
Nun, jetzt habe ich endlich die erste Folge gesehen, weiß, wer Benedict Cumberbatch ist (Bella, I get it now), und bin in der beneidenswerten Phase, angefixt zu sein, aber noch quasi alles vor mir zu haben. Passenderweise widmet Caitlin Moran in ihrem Buch / ihrer Kolumnensammlung Moranthology der Serie gleich mehrere Kapitel. Als Kolumnistin der Times hat sie sowohl die Macher Steven Moffat und Mark Gatiss, als auch Benedict Cumberbatch und Martin Freeman mehrfach getroffen und interviewt. Eins ihrer vier Sherlock-Features habe ich besonders gerne gelesen. Ich habe Sherlock von vornherein als die Über-Serie der letzten Jahre kennengelernt. Aber damals, vor anderthalb Jahren, hätte das auch ganz anders ausgehen können:

July 2010. It is three weeks before the first series of Sherlock broadcasts on BBC1, and show-runners Steven Moffat and Mark Gatiss are panicking. The BBC have suddenly brought forward the slot for their show 'by a substantial amount'. As summer is already a difficult time to launch a show, Gatiss and Moffat are bewildered as to how they will promote it.
'We were sitting around with our heads in our hands,' Steven Moffat remembers, 'going, "There isn't enough time to do this. It will broadcast to no one."'
This is when they joined Twitter.
'It was really only one step up from individually knocking on people's doors and shouting "Sherlock is coming!" through their letterboxes,' Mark Gatiss explains. 'We were almost ... desperate.'
'What did we think we'd get?' Moffat muses.
'Four million viewers,' Gatiss replies. 'Four million viewers, tops, and a couple of nice broadsheet write-ups. That was our best-case scenario.'
On the night the debut episode – 'A Study in Pink' – went out, the core cast and crew assembled at Steven Moffat's house, in Kew, to watch it, in a state of nervous tension.
Gathered around the wine – 'a lot of wine' – were Martin Freeman (Dr Watson), Benedict Cumberbatch (Sherlock Holmes), Mark Gatiss, Steven Moffat and Sue Vertue, the show's producer. [...]
In the event, when Sherlock began, the Moffat party had to immediately pause it, as Benedict Cumberbatch still hadn't arrived.
'He called us – he was stuck in a traffic jam on Baker Street,' Moffat recalls. 'Sherlock Holmes, stuck on Baker Street! We couldn't work out if that was a good sign or not.'
'I think he might have made that up. to be honest,' Mark Gatiss says. 'But it's a really good lie.'
When Cumberbatch finally arrived, the party who made Sherlock watched the show then minutes behind the rest of Britain.
'But we knew when the climax happened,' Mark Gatiss beams, 'because suddenly all our phones were going off, everyone texting, everyone phoning. I mean, exploding.'
'An hour later, I went and sat in the garden,' Moffat says, 'and looked at Twitter. I saw that Benedict was trending worldwide on Twitter, Martin was trending worldwide, Sherlock was trending worldwide. And people were talking about it with this ... passion. As if there were lifelong fans – when, of course, they'd not seen it ninety minutes ago. Everything had changed in ninety minutes.'
He pauses for a minute, still looking surprised.
'Everything.'
(Caitlin Moran, Moranthology, Part Four, Sherlock Feature: The Making of 'A Scandal in Belgravia')
Und deshalb verstehe ich Menschen nicht, die Twitter nicht verstehen.